MONTAGS-MELANCHOLIE

Manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich alles richtig mache, wie ich es mache und ob ich es nicht vielleicht so machen sollte, wie andere. Vielleicht so, wie es üblich wäre?

Und jedes Mal auf’s neue muss ich feststellen: NEIN! Das bin ich, dass ist mein Leben und MEIN LEBEN passt zu MIR. 

Ich bin ein kleiner, kreativer, chaotischer und freiheitsliebender Hippie. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die CHAOTIN in mir.

Nett ausgedrückt liegen in meiner Wohnung überall Ideen rum und dazwischen benutzte Kaffeetassen, die den Weg zum Spülbecken einfach nicht finden wollen. Klamottenberge, die so vor sich hinvegetieren, da man nie weiß, was man anziehen soll, alles durch die Gegend schmeißt und theoretisch „nichts zum anziehen hat“. Papierhaufen mit den visuellen Warnschildern „nicht so wichtig“, „wichtig“, „ALARMSTUFE ROT“ und „Werbung“. Ich frage mich manchmal, wie andere Leute das so machen. Die Leute, bei denen es zu Hause immer akkurat geputzt ist, bei denen sogar der Wasserhahn keinen einzigen Wasserfleck aufweist, die, wo der Kühlschrank immer mehr als voll ist und nirgendwo auch nur eine Klamotte rumfliegt. Meine Oma beispielsweise, wieviel Disziplin hatte diese Frau bitte, dass bei ihr immer alles wie geschmiert lief. Ein sehr guter und fester Job, dem sie täglich nachging, Enkelkinder mit großgezogen, morgens bevor alle wach waren stand frischer Kaffee oder nach belieben Kakao auf dem von ihr perfekt gedeckten Frühstückstisch, mittags hat sie gekocht, manchmal sogar zwei verschiedene Gerichte parallel, zwischendrin gebacken und Wäsche gewaschen, gebügelt, sogar die Küchentücher wurden bis auf die letzte Falte glatt gebügelt und natürlich geputzt. So hat sie Tag für Tag ein ganzes Haus auf Vordermann gebracht. Diese Disziplin ist bei mir noch lange nicht vorhanden. Allerdings habe ich auch noch keine Familie und habe mich nur um mich zu kümmern.

Die KREATIVE in mir.

Um aber mal auf den Hippie in mir zu sprechen zu kommen. Ein Ding, was die Hippies ausmacht ist wohl der Kleidungsstil. Hippies wollen sich von der Maße abheben, INDIVIDUELL sein. Viele Menschen verkleiden sich an Karneval als Hippie, aber wohl kaum einer weiß, warum die dazugehörigen Karnevalskostüme eigentlich so bunt sind. Die Hippies setzten damals eine Anti-Mode gegen die industriell gefertigte Massen-Mode provokativ ein. Sie wollten sich damit der Konsumgesellschaft absetzen und kreierten ihre eigene Mode. Zum Zeichen des Friedens und der Liebe schmückten sie sich mit Blumen. Daher kommt auch der Begriff „Blumenkinder“, welcher dem Begriff „Hippie“ gleich kommt. Das ist der 1. Punkt, der mich damit verbindet. Warum müssen wir Menschen immer das haben, was andere haben oder gleich was noch besseres? Schauen wir uns alleine die Modetrends der letzten Monate an. Adidas – Superstars, von denen hatte ich seit meinem 10. Lebensjahr schon 3 Paar. Allerdings nicht, weil sie alle hatten, sondern, weil ich sie cool finde. Kaum kommen sie nach Jahren wieder in den Trend laufen alle damit rum. Aber warum? Ich bin mir mehr als sicher, dass diese Schuhe nicht jeden Geschmack treffen und trotzdem werden sie von allen getragen. Soll das dem Gemeinsamkeitsgefühl dienen? Ich denke nicht. Ein anderes Beispiel was Schuhe angeht, Nike – AirMax. Ich persönlich mag Nike ansich super gerne, allerdings finde ich die Schuhe mehr als furchtbar. Kaum im Trend, wieder das selbe Spiel von vorne. Gerade bei vielen schlanken Mädels, mit dünnen Beinchen musste ich oft den Kopf schütteln, da ihre Füße mit den Schuhen aussahen wie Klumpfüße. Alles Geschmacksache, keine Frage. Aber wo verbleibt da der eigene Stil? Lauter Fotos auf Instagram von Menschen, die die gleichen Klamotten tragen, weil sie hip sind. Alle wollen individuell sein, sind aber doch gleich. Gleiche Michael Kors-Tasche, gleiche Tiffany & Co.-Kette, gleiches Levis-Shirt. Ich für mich liebe es mich kreativ in meinem eigenen Stil auszuleben.

Unter bpb.de habe ich einen Artikel gefunden und einige Zeilen daraus kopiert:

„Denn anders als die Gammler wollten sie nicht nur dem Leistungsdruck der Gesellschaft entfliehen, sondern zugleich neue, menschlichere Lebensweisen und Umgangsformen finden. Doch der Mehrheitsgesellschaft der Sechzigerjahre fehlte das Selbstbewusstein, die „Fliehenden“ einfach ziehen zu lassen, und so betrachtete sie jegliche Suche nach einem eigenen Lebensstil fernab der vorgegebenen Standards (Lohnarbeit, Kleinfamilie, Konsumfreude) bereits als radikalen politischen Angriff. 

Das Ziel der Hippies war eine „antiautoritäre und enthierarchisierte Welt- und Wertordnung ohne Klassenunterschiede, Leistungsnormen, Unterdrückung, Grausamkeit und Kriege. Der Gesellschaft der Angst, wo ein jeder sich vor dem Vorgesetzten, dem Nachbarn, der Polizei, dem Schicksal und dem Anonymen fürchtet, boten die Hippies mit einer Gemeinschaft Paroli, in der die Freiheit die Autorität, Zusammenarbeit den Wettbewerb, Gleichheit die Hierarchie, Kreation die Produktivität, Ehrlichkeit die Heuchelei, Einfachheit den Besitz, Individualität den Konformismus und Glück den platten Materialismus dominieren sollten“.“

Die FREIHEITSLIEBENDE in mir.

Was ich vereinfacht damit sagen möchte, ich falle in jeglicher Form aus der „Norm“ heraus, wobei man da schon wieder weit ausholen könnte um darüber zu diskutieren, was eigentlich die „Norm“ ist. Ich sehe die „Norm“ diesbezüglich jetzt mal als das, was uns von der Gesellschaft vorgegeben wird. Und warum falle ich daraus? Ich muss mich bei keinem Vorgesetzten dem Leistungsdruck unterziehen, ich bin selbstständig. Und das ist für mein Leben eines der wichtigsten Dinge und genau das möchte ich geniessen können. Dinge dann zu machen, wann ich sich machen möchte. Ungezwungen sein, frei sein. Mein Ding machen können, dass was ich liebe, den Beruf, dem ich mit meinem ganzen Herzen und voller Leidenschaft nachgehe. Fotografin sein, ist mehr als auf den Auslöser zu drücken. Ideenfindung, die Umsetzung, die richtige Perspektive, der richtige Augenblick. Das verschmolzen sein mit der Situation. Außerdem nehme ich das Leben nicht zu ernst, ich schau nicht täglich Nachrichten, ich will nicht wissen, was immer wieder schlimmes passiert. Nicht, weil es mich nicht interessiert und nicht aus Angst, aber ich kann daran nichts ändern. Ich will es nicht nur aus dem Grund wissen, um mich mit anderen darüber unterhalten zu können. Was bringt es uns, uns selber verrückt zu machen? Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und mir gehen solche Dinge sehr nah. Wenn ich könnte, dann würde ich ein Tierheim, so groß wie ein Land, bauen, damit alle Straßentiere dort leben könnten, ich würde Waldbrände gerne mit einer Gießkanne voller Wasser löschen können und ich würde gerne mit einer Rede Weltfrieden schaffen. Und das ist die TRÄUMERIN in mir, die auf FRIEDEN aus ist. Mein Vater sagte mal zu mir: „Diane, du kannst nicht die ganze Welt retten.“ Nein, dass kann ich nicht. Aber ich kann mit der Art wie ich mit anderen Menschen umgehe, die Art, wie ich selber gerne behandelt werden möchte, ein guter Mensch sein. Und vor allem kann ich damit mehr Liebe in die Welt streuen.

Zusammenfassend:

Es steckt ein kreativer, chaotischer, freiheitsliebender Hippie in mir, der von Frieden träumt und davon, dass man alles schaffen kann, wenn man daran glaubt, daran festhält und daran arbeitet. Es muss nicht immer alles strukturiert sein, DEIN Leben passt sich DIR an und MEIN Leben passt zu MIR.

 

 

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Do it yourself #1 – IKEA HACKS

Guten Abend ihr Lieben,

heute komme ich mit einem „Do it yourself“ um die Ecke. Immer ein sehr aktuelles Thema für mich, da ich es liebe mich kreativ auszuleben und mein Kopf immer auf der Suche nach neuen Ideen ist. Den folgenden LACK-Beistelltisch und das LACK-Wandregal von IKEA habe ich für mein Fotostudio umdesignt. Außerdem ist noch ein DIY dabei, wie ihr aus alten Sachen ganz einfach neue machen könnt. Los geht’s!

Wer kennt ihn nicht? Einer der wohl bekanntesten Beistelltische von Ikea aus der LACK-Serie.

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Zugegeben, ein einfacher, schöner Tisch für wenig Geld und zwar für 5,99 €.

Jedoch habe ich mich an ihm einfach SO sattsehen.

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So sieht er nach seinem Umstyling aus und ich finde er kann sich sehen lassen.

Ihr benötigt:
LACK – Beistelltisch 5,99 € – IKEA
Leimholzlatten ab 1,00 €
die könnt ihr euch dann zuschneiden lassen – Baumarkt
Holzkleber – Baumarkt
Holzbeize, in meinem Fall „Nussbaum“ – Baumarkt
Farblosen Lack – Baumarkt

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Als erstes baut ihr den Beistelltisch zusammen.

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Dann bepinselt ihr eure Leimholzlatten mit der Holzbeize, lasst es trocknen und gebt danach den Lack darüber.

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Dann können die Latten auch schon mit Hilfe des Holzklebers auf den Tisch geklebt werden.

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Fertig ist euer umdesignter Tisch!

Genau die selbe Prozedur könnt ihr mit dem LACK-Wandregal machen.

Und so schmücken die neuen Schmuckstücke nun meinen Gesprächs-Schmink- und Umkleideraum in meinem Fotostudio.

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MEIN FOTOSTUDIO #2 – Zeit, Schweiß, Verzweiflung & Tränen

Hallo liebe Leser,

wenn ihr meinen Post „MEIN FOTOSTUDIO #1“ gelesen habt, dann wisst ihr, dass sich mir die Möglichkeit geboten hat mich mit meiner Liebe zur Fotografie selbstständig zu machen. Das der Weg zum eigentlichen „Arbeitsalltag“ Zeit braucht wusste ich, allerdings hatte ich nicht geahnt wieviel Zeit es letztendlich kosten wird.

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Ich weiß nicht, wem es noch so geht, allerdings habe ich mit zunehmendem Alter täglich immer mehr zu wuseln. Langeweile kenne ich nicht mehr. Jeden Tag gibt es was neues, was erledigt werden möchte und das neben dem Job und der normalen Hausarbeit. Jeder der alleine wohnt, weiß was ich meine. Das Essen kocht sich nicht mehr von selber, ebenso wenig wie sich das Geschirr von alleine spült, die Lebensmittel pilgern nicht mehr schweigend in den Kühlschrank und warten darauf gegessen zu werden, nein, die muss man sich erstmal besorgen, der Wäschekorb läuft schon auf den Boden über und von den ganzen Räumen die man auf einmal alle sauber halten muss ganz zu schweigen. Dann hat man ja auch noch Familie und Freunde, denen man gerne seine Zeit schenkt.

„MEIN FOTOSTUDIO #2 – Zeit, Schweiß, Verzweiflung & Tränen“ weiterlesen

MEIN FOTOSTUDIO #1 – Von vornherein ausgeschlossen?!

Hallo liebe Leser,

wie so oft stolpere ich auf verschiedenen Social Networks auf zig Zitate. Heute bin ich allerdings auf eines gestoßen, welches einfach perfekt zu meiner momentanen Situation passt.

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“

– Albert Einstein

Seit dem Moment, als ich das erste mal die Kamera von meiner Großtante in den Händen hielt, was so mit ziemlich genau im Alter von 7 Jahren war, fing ich schon fleißig an zu knipsen. Die Kamera war wie ein tolles Spielzeug und was mich von Anfang an begeisterte, dass man mit diesem kleinen, schwarzen Klumpen Momente festhalten und Erinnerungen erschaffen konnte. Ich habe die Kamera oft mitnehmen dürfen und habe Fotos von Freunden und mir gemacht, auch, wenn etwas besonderes anstand durfte sie nicht fehlen. Ganz zu schweigen von den unzähligen Fotos, die von meiner Familie entstanden sind, wenn ich mal wieder durch das Haus gehüpft bin wie ein Flummi und alle beim kochen, bügeln oder schlafen fotografiert habe. Mein armer Bruder musste auch darunter leiden. Er ist 5 Jahre älter als ich und die kleine nervige Schwester stürmte dauernd in sein Zimmer und somit wurde er auch Opfer meiner Taten. Ich denke die existierenden Fotos aus solch Situationen spiegeln meinen Bruder sehr genervt und sauer da. Seltsam. Irgendwann machte mein Bruder neben der Schule Hochzeitsfotos, um sein Taschengeld aufzustocken. Er hatte sich eine Spiegelreflexkamera gekauft, natürlich noch analog. Wir hatten in unserem Haus eine winzig kleine Gästetoilette, welche nicht genutzt wurde und somit funktionierte mein Bruder diese in eine Dunkelkammer um. Ich fand das alles super spannend, war aber noch zu jung, um da wirklich was mit anfangen zu können. Irgendwann kamen dann die ersten Digitalkameras auf den Markt und ich bekam eine von meinem Vater geschenkt. Jetzt drehte ich völlig durch. Die Anzahl der Fotos war nicht mehr so begrenzt wie bei den analogen Kameras, da Filme nun durch Speicherkarten ersetzt worden waren. Die Fotos sammelten sich, wie dreckige Wäsche im Wäschekorb, auf meinem PC an. Es kamen immer neuere Digitalkameras mit immer mehr Funktionen auf den Markt, doch ich konnte den Hals nicht vollkriegen von Funktionen und Qualität. Eine digitale Spiegelreflexkamera. Das war dann mit 18 Jahren mein Traum. Mein Vater fing damit an, ich solle es beruflich machen, ich soll meine Kreativität ausleben und mein Können nicht verschenken. Ich beteuerte immer wieder, dass es nur ein Hobby bleiben soll. Damals war ich mir schon dessen bewusst, wie teuer dieses ganze Equipment ist. Ehrlich gesagt wusste ich auch noch garnicht, wo mein beruflicher Weg hingehen sollte. Ich hatte immer im Kopf mit Kindern zusammen zu arbeiten oder was kosmetisches zu machen. Doch dann bekam ich von meinem Vater und meiner Oma meine erste digitale Spiegelreflexkamera geschenkt. Canon EOS 550D. Ich war glücklich und habe mich gefreut wie ein kleines Kind und wenn ich mich recht erinnere sind mir damals sogar ein paar Tränen übers Gesicht gekullert. Immerhin sind diese Kameras nicht gerade günstig und es war kein alltägliches Geschenk. Die ersten kleinen Aufträge trudelten ein. Mein Standard-Objektiv reichte mir nicht mehr aus und ich schaffte mir ein neues an. Ein Makro-Objektiv, welches aber auch super für Portraitfotos war. Nach und nach sammelte sich immer mehr Zubehör an. Ich kaufte mir ein Hintergrundsystem inklusive einer Hintergrundrolle und übte mich an Freunden und Bekannten. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Ein neues Stativ, wieder ein neues Objektiv, wieder eine neue Kamera. Nun sitze ich hier, schaue in meine Vitrine und bin stolze Besitzerin einer Canon 5D Mark III, anderen Kameras und etlichem Zubehör. Um jetzt allerdings mal auf den Punkt zu kommen.

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Blick aus einem der Studioräume

Für mich war dieses Ding mit dieser selbstständigen Fotografin völlig ausgeschlossen, alleine aus Kostengründen. Jetzt hat sich allerdings unerwartet eine Chance geboten, welche ich nun definitiv nutzen werde.

Ich hatte am 1. April die Schlüsselübergabe zu meinem ersten eigenen Studio und nein, dass ist kein Aprilscherz. Mitte April kann es dann hoffentlich losgehen.

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Zukünftiger Büroraum

Das war nun ein kleiner Teil von meinem Leben, mir und meiner Kamera. Wenn es euch interessiert und ihr die kleine, eigene Geschichte meines Studios mitverfolgen wollt, dann schaut gerne öfter auf meinem Blog vorbei, denn ich werde hier die ganzen Fortschritte oder aber auch Misserfolge fleißig posten.

Zukünftiger Büroraum

Nun wünsche ich euch erstmal noch einen schönen Sonntag.

Herzlichst, Diane.

Mein neuer Blog

Hallo ihr lieben Menschen,

ich bastel gerade HIER an meinem neuen Blog rum. Oben sind außerdem meine anderen Webseiten verlinkt. „Diane Luciano Fotografie“ leitet euch zu meiner offiziellen Fotografie-Seite weiter und unter „Shop“ findet ihr meinen Shop, dort könnt ihr mein erstes selbst designtes Shirt sehen und bestellen.

Viel Spaß beim stöbern!

Herzlichst, Diane